Opfer

Als Opfer gilt die geschädigte Person, die durch die Straftat in ihrer körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt und nicht nur gefährdet wurde. Blosse Gefährdungsdelikte fallen damit ausser Betracht.

Die dem Opfer zustehenden besonderen Rechte gemäss Art. 117 StPO sind in allen Verfahrensstadien zu wahren.

Hat ein Kanton gestützt auf das Opferhilfegesetz Opferhilfe geleistet, so gehen die Ansprüche für Leistungen gleicher Art, die dem Opfer oder dessen Angehörigen aufgrund der Straftat zustehen, im Umfang der kantonalen Leistungen von der anspruchsberechtigten Person auf den Kanton über, der seine Zivilansprüche im Strafverfahren anmelden kann (Art. 7 OHG).